Erfolge

Die CSU hat in Bayreuth in den vergangenen Jahren eine Vielzahl bedeutender Projekte und Entwicklungen erfolgreich auf den Weg gebracht und umgesetzt. Ein herausragendes Beispiel ist die Sanierung des Festspielhauses. Mit einem Investitionsvolumen von 165 Millionen Euro wird dieses Projekt vollständig durch Bund und Land finanziert. Für die Stadt Bayreuth bedeutet dies eine erhebliche Entlastung, da ansonsten ein Eigenanteil von bis zu 30 Millionen Euro angefallen wäre.

Ebenso wegweisend ist die Wiederbelebung der lange als gescheitert geltenden Franken-Sachsen-Magistrale. Durch politische Unterstützung konnten Zusagen für moderne Hybridneigetechnik-Züge erreicht, eine zumindest teilweise zweigleisige Anbindung Bayreuths in die Planung aufgenommen und ein zusätzlicher Bahnhof an der Dürschnitz perspektivisch gesichert werden. Damit wurden zentrale Weichen für die verkehrliche Zukunft der Stadt gestellt.

Im Gesundheitsbereich konnten am Klinikum entscheidende Fortschritte erzielt werden. Mit der Einweihung des zweiten MCO-Gebäudes, der Anschaffung moderner MRT-Geräte und des Da-Vinci-Operationssystems wurde die medizinische Versorgung deutlich gestärkt. Gleichzeitig begann der Neubau des Apothekengebäudes, die Einhäusigkeit des Klinikums wurde weiter vorangebracht und die Verlagerung des Hubschrauberlandeplatzes an den Flugplatz Bindlach nachhaltig abgesichert.
Auch bei den Stadtwerken wurden wichtige Investitionen getätigt. Die ersten Maßnahmen zum Ausbau der Fernwärme, unter anderem in der Thomasstraße, sind angelaufen. Das neue Schalthaus steht kurz vor der Fertigstellung, die Wasserversorgung der Stadt wurde weiter abgesichert und die Planungen für ein neues Verwaltungsgebäude ergänzt.
Parallel dazu wurde die Stadtentwicklung konsequent vorangetrieben. Durch abgeschlossene und fortgeführte Bebauungspläne besteht die Perspektive für rund 2.800 neue Wohnungen, sofern die Investoren die Planungen zeitnah umsetzen. Zusätzlich befindet sich ein weiteres Studentenwohnheim im Bau.

Im Bereich Umwelt und Infrastruktur schreitet auch der Umbau der Kläranlage kontinuierlich voran. Der Schwarz-Weiß-Bereich konnte bereits fertiggestellt werden. Gleichzeitig wurden im sozialen Bereich spürbare Verbesserungen erreicht: Einschränkungen bei der Kita-Betreuung wurden zurückgefahren, Einrichtungen wie Hammerstadt erweitert, St. Johannis neu begonnen und die Betreuung in der Altstadt dauerhaft gesichert.

Große Fortschritte gab es zudem im Bildungsbereich. An den Schulen in Meyernberg, an der Albert-Schweitzer-Schule und in St. Georgen konnten wichtige Bauabschnitte abgeschlossen werden. An den Gymnasien wurden 20 neue Klassenzimmer geschaffen, der Ausbau der Berufsschule I verläuft planmäßig und mit den ersten Bauarbeiten am Richard-Wagner-Gymnasium wurde begonnen.

Auch das kulturelle Leben in Bayreuth wurde in den letzten Jahren deutlich gestärkt. Neue Formate wie „Summertime“ auf dem Landesgartenschaugelände wurden etabliert, „Jedermann“ nach Bayreuth geholt und für das Format „neuneinhalb“ eine neue Wirkungsstätte gefunden. Das Festival Bayreuth Barock hat sich innerhalb weniger Jahre einen Spitzenplatz erarbeitet. Darüber hinaus wurde die Kleinkunst durch Projekte wie Schlossturm, Reichshof und Kulturquartier gezielt ausgebaut. Veranstaltungen wie das Main-Fluss-Filmfestival oder große Konzerte wurden unterstützt, fünf neue öffentliche Bücherschränke eingerichtet und der Christkindlesmarkt grundlegend neu strukturiert.

Im Bereich Sicherheit wurden gezielt Investitionen vorgenommen. Dazu zählen Sperrkonzepte, Notfallradio, Geschwindigkeitsmessungen sowie umfangreiche Maßnahmen für die Feuerwehr. Die Feuerwehr Süd wurde fertiggestellt, der Neubau der Feuerwehr St. Georgen begonnen.

Parallel dazu schreitet die Modernisierung der Stadtverwaltung voran. Rund 250 städtische Beschäftigte ziehen in die Wilhelm-Pitz-Straße um, zudem nimmt der Bebauungsplan zur Erweiterung des Sparkassengebäudes in der Opernstraße konkrete Formen an.

Auch das Stadtbild und das historische Erbe Bayreuths wurden konsequent weiterentwickelt. Der historische Stadtrundgang ist freigegeben, der Schwertlesturm dauerhaft gesichert, der Ausbau des Bürgerspitals fortgesetzt, die Rollwenzelei erhalten und der Siegesturm restauriert worden. In den kommenden Wochen werden zudem das neue Stadtarchiv und das jüdische Zentrum übergeben. Projekte wie „Verstummte Stimmen“ wurden ausgebaut, das sprechende Mahnmal hat ein weithin beachtetes Zeichen gesetzt.

Bayreuth ist zudem sehr gut aufgestellt, was Integration, Wirtschaft und Digitalisierung betrifft. Die Integration von Geflüchteten wird erfolgreich gestaltet, der Start des Regionalen Innovationszentrums steht bevor, zahlreiche Unternehmensprojekte verlaufen planmäßig und der Breitbandausbau kommt zügig voran.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Umwelt- und Klimaschutz. Über 1.000 neue Fahrradstellplätze wurden geschaffen, der „Lebendige Süden“ mit Bürgerhain, Klimawald, Teichen und ökologischen Verbindungen entwickelt und sogenannte grüne Wohnzimmer im Stadtgebiet eingerichtet. Hinzu kommen umfangreiche Pflanzungen, rund 200 Nistkästen, neue Mähkonzepte, Hochwasserschutzmaßnahmen, Wärmeschutzprojekte, LED-Umrüstungen von mehr als der Hälfte der Straßenbeleuchtung, Sonnensegel, Trinkwasserangebote, Zisternen, Hitzeschutzmaßnahmen im Wohnbau, der Start des Schwammstadt-Konzepts sowie die Förderung von Balkon-Photovoltaik, Energieberatung und Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung.

Finanziell steht die Stadt Bayreuth trotz hoher Investitionen auf einer soliden Basis. Die Verschuldung konnte von 136 Millionen Euro im Jahr 2004 auf 43 Millionen Euro im Jahr 2024 reduziert werden – der niedrigste Stand seit Jahrzehnten. Gleichzeitig wurden die Ausgaben insbesondere im sozialen Bereich und für Jugend deutlich erhöht. Die Stadt verfügt über eine starke Bilanz, leistungsfähige Beteiligungen und trägt Verantwortung für mehrere tausend Arbeitsplätze. Neben den klassischen Aufgaben engagiert sich die Stadtspitze in zahlreichen Aufsichtsräten, Beiräten und Gremien, um die Interessen Bayreuths nachhaltig zu vertreten.